Unterschied zwischen Schnittkanten und Büttenkanten Papier

Papier besteht aus den Fasern, meist aus Holz oder Stoff. Diese Fasern werden zu Brei geschlagen und mit Wasser in ein Bad gelegt.


Das Deckle* ist nun der (Holz-) Rahmen, mit dem die Größe des Papiers gesteuert wird:


Mold(Form) und deckle*(source)


*Ein Deckle ist ein abnehmbarer Holzrahmen oder "Zaun", der bei der manuellen Papierherstellung verwendet wird.


Diese Bütte liegt oben auf der Form und wird verwendet, um Zellstoff aus dem Bad zu schöpfen.

Während das Wasser durch das Netz abfließt (das Netz oben auf der Form), bleibt der Zellstoff im Rahmen, des Bütten und die Fasern im Zellstoff setzen sich ab. Sie werden keine gerade Kante bilden, aber eine wellige und unregelmäßige oder "gefiederte" Kante: Dies wird als "Büttenkante" bezeichnet.

Sie können als ursprüngliche oder natürliche Kante angesehen werden. Oft werden jedoch Papierblätter geschnitten, um diese Büttenkanten zu entfernen, und diese werden als "Schnittkanten" bezeichnet.

Der Unterschied zwischen den beiden ist fast rein ästhetisch: die Büttenkante verleiht dem Papier ein authentischeres oder originelleres Aussehen. Aber es ist auch oft ein Zeichen dafür, dass ein Papier handgefertigt wurde: für die Kunst verwendete Papiere höherer Qualität haben häufig Büttenkanten, um sie von billigerem, maschinell hergestelltem Papier zu trennen (da, die für die Papierherstellung verwendeten Maschinen Papier auf Rollen produzieren, sodass keine Bütten verwendet werden).